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@ThingsExpo Authors: Elizabeth White, Liz McMillan, Pat Romanski, Esmeralda Swartz, Daniel Keeney

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AT&T, Cisco, GE, IBM und Intel gründen Industrial Internet Consortium, um Integration der physischen und digitalen Welten zu verbessern

AT&T, Cisco, GE, IBM und Intel meldeten heute die Gründung des Industrial Internet Consortium (IIC), eine Gruppe mit offener Mitgliedschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, die durch Technologiesilos geschaffenen Hürden aus dem Weg zu räumen, um einen besseren Zugang zu Big Data durch eine optimierte Integration der physischen und digitalen Welten zu unterstützen. Das Konsortium wird es Unternehmen ermöglichen, Anlagen, Abläufe und Daten einfacher zu verknüpfen und zu optimieren, um die Flexibilität zu fördern und Geschäftswerte quer durch alle Industriezweige auszuschöpfen.

Zurzeit entsteht ein Ökosystem aus Unternehmen, Forschern und öffentlichen Einrichtungen, um die Einführung von Anwendungen für das industrielle Internet zu fördern, ein grundlegendes Element zur Beschleunigung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT). Das IIC ist eine neu gebildete, nicht gewinnorientierte Gruppe mit offener Mitgliedschaft, die eine Führungsrolle dabei einnehmen wird, die Interoperabilität über verschiedene industrielle Umgebungen hinweg zu etablieren, und so die Welt besser zu vernetzen. Die Charta des IIC wird Innovation insbesondere mithilfe folgender Punkte anregen:

  • Neuschaffung bzw. Nutzung bereits bestehender industrieller Anwenderszenarien und Testumgebungen für praktische Anwendungen;
  • Bereitstellung von bewährten Verfahrensweisen, Referenzarchitekturen, Fallstudien und Standardisierungsanforderungen, um die Verbreitung vernetzter Technologien zu erleichtern;
  • Beeinflussung des weltweiten globalen Standardisierungsprozesses für das Internet und Industriesysteme;
  • Förderung offener Foren, um praktische Ideen, Vorgehensweisen, Lehren und Erkenntnisse auszutauschen und weiterzugeben;
  • Vertrauen rund um neue und innovative Sicherheitsansätze aufbauen.

„Wir stehen am Anfang eines bedeutenden technologischen Wandels an der Schnittstelle der virtuellen und physischen Welten, von dessen weitreichenden Auswirkungen nicht nur bestimmte Organisationen, sondern die gesamte Menschheit profitieren wird“, so Janos Sztipanovits, E. Bronson Ingram Distinguished Professor of Engineering und Director des Institute for Software Integrated Systems (ISIS) der Universität Vanderbilt. „Wissenschaft und Industrie sehen die Notwendigkeit, neue Fundamente, gemeinsame Rahmenbedingungen und Standards für das industrielle Internet zu erkennen und zu etablieren, und wir hoffen, dass diese Anstrengungen mithilfe des IIC in einem in sich geschlossenen Ganzen münden werden.“

AT&T, Cisco, GE, IBM und Intel werden als Gründungsmitglieder neben vier weiteren gewählten Mitgliedern jeweils einen ständigen Sitz im gewählten Lenkungsausschuss des IIC einnehmen. Der Lenkungsausschuss wird eine führende und begleitende Rolle innehaben, um Organisationen dabei zu unterstützen, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen.

Angesichts der Bedeutung dieser Technologie investiert die US-Regierung über 100 Millionen US-Dollar jährlich in Forschung und Entwicklung für cyberphysische Systeme und hat mit der Privatwirtschaft an einer Reihe von Testumgebungen in Bereichen wie Gesundheit, Transport, Smart Cities und Erhöhung der Sicherheit des Stromnetzes zusammengearbeitet.

„Indem materielle Gegenstände mit der gesamten Kraft des Cyberspace verknüpft werden, wird sich die Art, wie Menschen mit Technologie umgehen, durch das industrielle Internet wahrscheinlich dramatisch verändern“, so Penny Pritzker, die Handelsministerin der USA. „Die US-Regierung freut sich, mit öffentlich-privaten Zusammenschlüssen wie dem neuen IIC zusammenzuarbeiten, damit Produkte und Systeme des innovativen industriellen Internets in neuen Arbeitsplätzen in den Bereichen intelligente Produktion, Gesundheit, Transport und weiteren Bereichen münden.“

Das IIC steht allen Unternehmen, Organisationen oder Einrichtungen offen, die an der Beschleunigung des industriellen Internets interessiert sind. Die Mitglieder des Konsortiums finden eine sichtbare Plattform für ihre Meinungen und können darüber hinaus in Arbeitsausschüssen wichtige Beziehungen mit Vorreitern in Technologie, Produktion, Wissenschaft und der Regierung knüpfen. Das IIC wird von der Object Management Group (OMG) geleitet, ein gemeinnütziger Wirtschaftsverband mit Sitz in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. Die Gebührenstruktur und Aufnahmeformulare finden Sie unter www.iiconsortium.org.

Weitere Stimmen:

„Das industrielle Internet gründet auf der Vision von AT&T, Menschen in die Lage zu versetzen, alles zu jeder Zeit und praktisch überall per Fernzugriff bedienen zu können“, erklärte Mike Troiano, Vice President, Advanced Mobility Solutions, AT&T Business Solutions. „Das IIC ist eine Vereinigung der weltweit führenden Technologievorreiter, die sich die Aufgabe gestellt haben, Geräte und Maschinen in der ganzen Welt mobil zu machen, sei es in einem Bürogebäude oder auf einem Schiff mitten auf dem Ozean. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die Welt stärker zu vernetzen.“

„Neunundneunzig Prozent aller Dinge sind immer noch nicht verknüpft. Indem die Welt danach trachtet, mehr Dinge über das Internet zu verbinden, legt sie das Fundament für die nächste industrielle Revolution. Cisco arbeitet mit branchenführenden Unternehmen zusammen, um Barrieren abzubauen, sodass Dinge in industriellen Umgebungen gefahrlos und sicher verbunden werden können und die Voraussetzungen für das Internet der Dinge geschaffen werden“, so Guido Jouret, Vice President der Internet of Things Business Group von Cisco.

„Wir haben uns als Pioniere zusammengefunden, um das Ökosystem und die Marktentwicklung von Anwendungen für das industrielle Internet voranzubringen und uns dafür einzusetzen, dass Organisationen in der ganzen Welt einfacher bessere Dienstleistungen entwickeln, bessere Daten erheben und vor allen Dingen alle Elemente nahtlos verknüpfen können“, so Bill Ruh, Vice President, GE Global Software. „Das IIC wurde gegründet, um dieses Ziel zu erreichen, indem gemeinsame Architekturen und Anwenderszenarien geschaffen werden, die es Unternehmen in den Bereichen Luftfahrt, Transport, Gesundheit oder Energie ermöglichen, industrielle Internettechnologien überall und jederzeit nach dem Plug-und-Play-Prinzip zu nutzen.“

„Die Vision von IBM eines intelligenteren Planeten wird realisiert, wenn wir mehr Dinge der materiellen Welt mit dem Internet verknüpfen und das Internet der Dinge mit Fortschritten in der Analytik sowie der mobilen und cloudbasierten Datenverarbeitung auf eine Weise kombinieren, die zu neuen Erkenntnissen und Effizienzgewinnen führt und so Wettbewerbsvorteile schaffen kann. Smartere Städte, Versorgungsnetze, Gebäude und Maschinen werden intelligenter und können stärker miteinander verbunden und intensiver genutzt werden. Mithilfe des Konsortiums können wir sowohl Innovation als auch technologische Fortschritte beschleunigen“, erläuterte Ron Ambrosio, Distinguished Engineer & CTO, Smarter Energy Research, IBM.

„Das IIC ist in Einklang mit der Vision von Intel über das Internet der Dinge, deren Kern darin liegt, die Transformation des Geschäftsumfelds durch eine robuste durchgängige IoT-Lösung zu beschleunigen und bestehende und neue Systeme in einer sicheren Infrastruktur zusammenzuführen”, so Ton Steenman, Vice President, IoT Solutions Group, Intel. „Die Skalierung des Internets der Dinge erfordert eine auf offenen Lösungen basierende Architektur, die durch Standards und ein starkes Ökosystem ermöglicht wird. Das IIC wird dazu beitragen, die Entwicklung zu beschleunigen und das Internet der Dinge schneller in die Realität umzusetzen.“

„Das industrielle Internet leitet eine neue Epoche des explosivartigen Wachstums von Industrie und Innovation ein, das alles bislang Bekannte noch übertreffen wird“, so Dr. Richard Soley, Executive Director, Industrial Internet Consortium und Chairman und CEO der Object Management Group. „Die OMG war federführend bei technologischen Entwicklungen, die das industrielle Internet hervorgebracht haben und voranbringen werden. Wir bringen unsere 25-jährige Erfahrung in das IIC ein, um den Grundstein für die anstehende technologische Revolution zu legen.“

„Das Industrial Internet Consortium ist ein hervorragendes Medium, um die Grundlagenforschung, welche die National Science Foundation bereits seit langer Zeit durch Investitionen in cyber-physische Systeme (CPS) unterstützt, in die Praxis umzusetzen“, kommentierte Farnam Jahanian, Assistant Director der National Science Foundation for Computer and Information Science and Engineering. „Unserer Ansicht nach ist die Übernahme der grundlegenden CPS-Fortschritte durch die Privatwirtschaft ein wichtiger Teil des Innovations-Ökosystems für Forschung und Entwicklung.“

Besuchen Sie www.iiconsortium.org, schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder rufen Sie unter +1-781-444-0404 an, wenn Sie weitere Informationen wünschen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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